Wandmosaik

Technische Grundlagen: Was ist bei Mosaiken an der Wand zu beachten?

Wandmosaike sind mehr als bloß dekorative Elemente – sie müssen auch technischen Anforderungen gerecht werden, insbesondere in feuchten oder stark beanspruchten Bereichen wie Bädern, Duschen oder Küchen.

Zunächst ist ein geeigneter Untergrund entscheidend. Die Wandfläche muss sauber, eben, trocken und tragfähig sein. In Feuchträumen ist eine vorherige Abdichtung unverzichtbar, beispielsweise mit Dichtschlämmen, Flüssigfolie oder Dichtbahnen gemäß DIN 18534.

Die Wahl des richtigen Fliesenklebers hängt vom Mosaikmaterial und der Beanspruchung ab. In trockenen Innenräumen reicht ein Dispersionskleber. In Nassbereichen wird ein flexibler, zementärer Kleber (C2 oder höher) empfohlen.

Schließlich sind auch die Fugen entscheidend: In Nasszellen empfehlen sich wasserabweisende Zementfugen oder epoxidharzbasierte Fugenmörtel, die resistent gegen Schimmel, Schmutz und chemische Reinigungsmittel sind. Die Fugenbreite beträgt in der Regel 2 bis 3 mm, abhängig vom Format.

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