Mosaik nach Verwendung

Eleganz auf ganzer Fläche: Mosaik als Ausdruck von Stil und Substanz

Kaum ein anderes Material im Interior Design besitzt die Ausdruckskraft und gestalterische Tiefe wie das Mosaik. Es ist weit mehr als nur ein Belag – es ist ein Spiel aus Licht, Textur und Rhythmus. Wenn Mosaike sowohl an der Wand als auch am Boden eingesetzt werden, entsteht eine ästhetische Einheit, ein visuelles Narrativ, das Räume definiert, strukturiert und veredelt. Das Mosaik wird zur Haut des Raumes – und zum Ausdruck des eigenen Stils.

Die Entscheidung für ein Mosaik als Boden- und Wandverkleidung ist mehr als ein praktischer Schritt. Sie ist eine bewusste Wahl für Ästhetik, für Substanz, für eine Raumgestaltung, die auf Details achtet. Ob in einem modernen Badezimmer, einer offenen Designküche, einer bodengleichen Dusche oder einem stilvollen Eingangsbereich: Mosaikfliesen setzen Akzente, schaffen Tiefe und verleihen Räumen Charakter.

Bei Sygma Group stehen Mosaike aus Naturstein, Glas, Keramik, Edelstahl, Aluminium oder Perlmutt zur Auswahl – Materialien, die in unterschiedlichen Strukturen, Farben und Formaten kreative Gestaltungen ermöglichen. Ob harmonische Flächen oder kontrastreiche Kombinationen: Das Mosaik wird zum Medium individueller Rauminszenierung.

Unterkategorien

  • Mosaik für den Boden

    Technische Anforderungen: Worauf Sie bei Bodenmosaik achten sollten

    Die Auswahl von Mosaikfliesen für den Boden basiert auf klaren technischen Anforderungen. Ästhetik allein reicht nicht aus – insbesondere in Feuchträumen wie Bad oder Küche, wo hohe Belastungen, Feuchtigkeit und Rutschgefahr herrschen.

    Der erste zu beachtende Punkt ist die Belastbarkeit gegenüber Abrieb, Wasser und Reinigungsmitteln. Fußböden sind tagtäglich mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt: Trittsicherheit, Reinigung, Stuhlrollen, herabfallende Gegenstände. Entsprechend sollten ausschließlich strapazierfähige Materialien wie Feinsteinzeug oder Naturstein verwendet werden.

    Zweitens ist die Rutschhemmung entscheidend – besonders in begehbaren Duschen oder bei Böden mit Wasser- oder Seifenfilm. Mosaike sind durch ihre kleinteilige Struktur und die Vielzahl an Fugen besonders geeignet für solche Bereiche. Durch die Fugen entsteht natürliche Rutschfestigkeit, die durch strukturierte, matte oder raue Oberflächen zusätzlich verbessert wird.

    Drittens muss das verwendete System kompatibel mit Abdichtungen und Untergründen sein.  Eine gründliche Grundierung sowie wasserfeste Fugenmaterialien, idealerweise Epoxidharzfugen für Nasszonen.

  • Wandmosaik

    Technische Grundlagen: Was ist bei Mosaiken an der Wand zu beachten?

    Wandmosaike sind mehr als bloß dekorative Elemente – sie müssen auch technischen Anforderungen gerecht werden, insbesondere in feuchten oder stark beanspruchten Bereichen wie Bädern, Duschen oder Küchen.

    Zunächst ist ein geeigneter Untergrund entscheidend. Die Wandfläche muss sauber, eben, trocken und tragfähig sein. In Feuchträumen ist eine vorherige Abdichtung unverzichtbar, beispielsweise mit Dichtschlämmen, Flüssigfolie oder Dichtbahnen gemäß DIN 18534.

    Die Wahl des richtigen Fliesenklebers hängt vom Mosaikmaterial und der Beanspruchung ab. In trockenen Innenräumen reicht ein Dispersionskleber. In Nassbereichen wird ein flexibler, zementärer Kleber (C2 oder höher) empfohlen.

    Schließlich sind auch die Fugen entscheidend: In Nasszellen empfehlen sich wasserabweisende Zementfugen oder epoxidharzbasierte Fugenmörtel, die resistent gegen Schimmel, Schmutz und chemische Reinigungsmittel sind. Die Fugenbreite beträgt in der Regel 2 bis 3 mm, abhängig vom Format.

Aktive Filter